Die drei goldenen Regeln – das sollten Sie beachten, bevor Sie Ihren Messeauftritt planen

Messe Prolight

pad4rent informiert – heute etwas aus der Serie zum Thema: „Messen“

Der Beginn der Messe wird oft heiß ersehnt, das Ende allerdings genauso häufig. Das muss nicht sein! Wir geben Ihnen nützliche Tipps, wie aus Ihrem Messeauftritt kein Durcheinander werden muss.

Ein Messeeinsatz ist aufwendig. Je größer ein Unternehmen ist, desto aufwendiger ist der Messeauftritt. Die eingeplanten Kosten für die Messe sind dabei meist der größte einzelne Budgetposten der Jahresplanung.

Umso verwunderlicher: Die Messeplanung und -durchführung ist häufig ein einziges Durcheinander.
Für den perfekten Messeauftritt ist die Vorbereitung das A und O. Es gibt einige Regeln, die Sie befolgen können und Fragen, die Sie sich im Vorfeld stellen sollten. So wird Ihr nächster Messeauftritt zum Erfolg.

Regel 1: Kennen Sie Ihr Messe!

Welches Publikum möchte ich ansprechen? Ist dieses auf der gewählten Messe auch präsent?
Als Aussteller ist es wichtig, sich im Vornherein schlau zu machen, welche Messe für Sie, als Unternehmen, aber auch für Ihre Kunden relevant ist. Sie können sich auf der Website der Messe darüber informieren, sich das Ausstellerverzeichnis ansehen, auf Facebook nach einer Seite oder gar einer Veranstaltung zu dem Ereignis suchen. Sie werden sicher schnell fündig.
Ist die Messe national oder international?
Dies sollten Sie vorher recherchieren. So können Sie entsprechendes Fachpersonal an Ihrem Messestand einplanen.
Was ist das Ziel meines Messeauftritts?
Möchten Sie ein neues Produkt vorstellen? Neue Kunden akquirieren bzw. bestehende Kundenbeziehungen vertiefen? – den Zweck Ihres Einsatzes sollten Sie genau kennen, um weitere Maßnahmen darauf anzupassen.
Wie gestalte ich mein Standkonzept?
Der Stand auf der Messe sollte einladend gestaltet sein. Sie wollen Ihre Kunden doch nicht abschrecken? Häufig empfehlen sich helle, freundliche Farben, warme Lichter und hochwertige Materialien. Machen Sie die vorbeilaufenden Kunden auf sich aufmerksam und wecken Sie Neugierde. Integrieren Sie beispielsweise moderne Technologien in Ihrem Messeaufbau.
Videowände aus Tablets, um Ihren Unternehmensfilm abzuspielen.
Multitouch-Tische, um den Kunden interaktiv Ihr Unternehmen zu präsentieren.
imFUN-Boxen, die Ihre Kunden unterhalten.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Standkonzept aufmerksamkeitsstark zu inszenieren.
Zentral inszeniert sollte auch Ihr Unternehmensname sein. Die Besucher müssen auf den ersten Blick erkennen können, wer Betreiber des Messestandes ist.
Kleiner Tipp: Erkundigen Sie sich schon im Vorfeld, ob es möglich ist, Wegweiser, Werbeplakate oder Tabletständer in der Halle aufzustellen, um auch außerhalb von Ihrem Messestand auf sich aufmerksam zu machen.

Regel 2: Der Kunde ist König!


Der Messestand ist für die Zeit der Messe Ihr Zuhause. Dementsprechend sollten Kunden und Interessenten wie Gäste behandelt werden.
Über Snacks und Sitzgelegenheiten freuen sich die Besucher. Positiver Effekt für Sie: Die Messebesucher halten sich länger an Ihrem Stand auf. Ihre Kunden sollten am Messestand nicht nur „königlich“ bedient werden, sondern auch mindestens genauso „königlich“ informiert werden. Achten Sie also stets darauf, genügend Infobroschüren dabei zu haben. Besonders beliebt bei Messebesuchern sind außerdem Give-Aways. So machen Sie Ihrem Besucher während der Messe eine Freude und sorgen dafür, dass Sie auch danach noch in Erinnerung bleiben.

Regel 3: Schulen Sie Ihr Standpersonal!

Ihre Gäste sollten von einem geschulten Fachpersonal empfangen werden. Ihr Messepersonal muss stets freundlich und kompetent sein. Nur so können Sie Ihr Unternehmen bestmöglich nach außen präsentieren. Ihr Fachpersonal sollte aktiv auf die Besucher eingehen und potentielle Interessenten vor Ort ansprechen, ohne dabei aufdringlich zu sein. Die Kommunikation mit dem Standbesucher ist wichtig. Die, des Standpersonals untereinander allerdings nur begrenzt. Vermeiden Sie, dass Ihre Mitarbeiter auf dem Messestand und vor Besuchern über privates reden oder gar tuscheln – die Besucher könnten sich unerwünscht fühlen. Wenn Sie Ihrem Standbesucher keine Aufmerksamkeit schenken, ist das nicht gut – gut ist es aber auch nicht, wenn Sie sich ihm zu sehr zuneigen und körperlich zu nahe treten. Sie sollten die Wohlfühlzone von etwa einer Armlänge einhalten.

Schauen Sie sich folgende Abbildung an:

Haben Sie selbst schon einmal eine Messe besucht und ist Ihnen dabei einer dieser Gedanken gekommen? – dann hat der Aussteller etwas falsch gemacht.

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So etwas sollte Ihnen nicht zu Ohren kommen.
Machen Sie es besser und beherzigen Sie unsere Tipps.

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